Unsere Mission
Die gemeinnützige Stiftung zum Urwald zurück wurde gegründet, um wertvolle Waldgebiete und Naturbiotope aus der Nutzung freizukaufen oder aus Verlassenschaften zu übernehmen und für alle Zukunft zu bewahren. Sie sollen Rückzugsgebiete für Wildtiere sein, das Artensterben stoppen und dem Klimawandel trotzen. Die Stiftungserklärung garantiert, dass diese Naturflächen immerwährend Außernutzung gestellt bleiben und nie mehr verkauft werden dürfen.
Neuigkeiten

Praterauen und die Lobau
Die Praterauen und die Lobau, gehören zu den letzten intakten Au-Gebieten Europas. Sie sind zwar keine Urwälder aber dennoch äußerst wichtige, grüne Stadtoasen.

Agroforst besser für das Klima?
Das Thema Agroforst hat nicht direkt etwas mit dem Urwald zu tun, jedoch ist es trotzdem wichtig auf andere Themen im Zusammenhang mit dem Wald, Bodennutzung und Umweltschutz einzugehen, denn schließlich hängt alles zusammen. Klar ist auch, dass wir alle die Landwirtschaft zum Überleben benötigen. Doch wie soll diese in Zukunft aussehen?

Aktueller Stand
Unsere Vision ist es, Wälder zu kaufen und von jeglicher Nutzung ausnehmen zu lassen. Österreich ist zwar ein waldreiches Land, jedoch werden ca. 80 % dieser Waldflächen wirtschaftlich genutzt und sehr oft werden dabei die Nachhaltigkeit sowie der Erhalt eines intakten Ökosystems nicht berücksichtigt. Viele Flächen bestehen aus Monokulturen, alte, strukturreiche Bäume können sich auf Kurzumtriebsflächen erst gar nicht entwickeln. Deshalb möchten wir dem einzigartigen Ökosystem Wald ein Stück zurückgeben und diesen Flächen eine natürliche Entwicklung ermöglichen. Mit einer Gesamtfläche von knapp 22 ha, welche wir zum Teil gekauft und zum Teil von Natufreund:innen vererbt bekommen haben, sind wir unserem Wunsch bereits ein großes Stück näher gekommen. Über die Entwicklung dieser Flächen sowie neu erworbene Wälder, werden wir regelmäßig berichten. Genauere Informationen zu den bestehenden Wäldern finden Sie in der Übersicht unserer Wälder.

Farn, ein lebendes Fossil
Farne gehören zu den Gefäßsporenpflanzen. Diese haben keine Blüte und bilden somit keine Samen. Die Gruppe der sporenbildenden Gefäßpflanzen umfasst die Farne und die Bärlappflanzen, wobei erstere mit den Samenpflanzen näher verwandt sind. Farne haben sogenannte Wedelblätter mit rand- oder unterständigen Sporangien (Sporenbehälter).

Die Schwarzföhre
Die letzte Eiszeit konnte unter den heimischen Baumarten nur die Schwarzföhre an Felsstandorten am Alpenostrand überdauern. Die nördliche Verbreitungsgrenze verläuft durch Österreich mit Beständen in den Karawanken in Südkärnten, Burgenland und Niederösterreich. Die nördlichsten natürlichen Vorkommen liegen in den Ostalpen südlich von Wien, im Wienerwald.

Der Hirschkäfer
Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist mit einer Größe von bis zu 9 cm der größte Käfer in Mitteleuropa. Vielen Menschen ist er aufgrund seines Geweihs und der Größe bekannt, doch nicht alle Individuen haben solch ein imposantes Erscheinungsbild. Die weiblichen Hirschkäfer sind keine Geweihträgerinnen und sehen dadurch etwas schlichter aus.

Baumart mit Migrationshintergrund
Die Walnuss ist streng genommen keine heimische Baumart, da sie von den Römern einst in Mitteleuropa kultiviert wurde. Sie ist aber ein gutes Beispiel dafür das sich Neophythen in ein Ökosystem einfügen können ohne es zu gefährden.

Biodiversität im Wald
Die Biodiversität ist mittlerweile in aller Munde. War sie vor einigen Jahren noch ein Vokabel, das praktisch nur von Experten verwendet wurde, ist sie mittlerweile in jeder umweltpolitischen Erklärung zu finden. Doch was steckt hinter dem Begriff der Biodiversität?

Klimaschützer Wald braucht Unterstützung
In Zeiten des Klimawandels wird leider immer noch sowohl von Medien als auch politischen Parteien übersehen welch wertvoller Verbündeter der Wald im Kampf gegen den Klimawandel ist. Denn der Wald speichert nicht nur Kohlenstoff, er schützt auch aktiv gegen Naturgefahren und die Folgen des Klimawandels.

Faszination Auwald
Auwälder sind vielfältig und faszinierend und gehören zu den artenreichsten Ökosystemen überhaupt. Leider sind sie in Mitteleuropa nur noch selten als Begleitvegetation von Fließgewässern zu finden.